Café-Philosophie

Hier können Sie entspannen und genießen

Vom Traum zur Wirklichkeit

Am 23. März 1997 ging mein Herzenswunsch in Erfüllung und ich eröffnete mein

Landhaus-Cafe.

Ein Urlaub in Österreich 1990 weckte den Wunsch in mir einmal ein eigenes Cafe zu haben. Auf einem Berg entdeckte ich ein wunderschönes, gemütliches Cafe und geriet ins Schwärmen und Träumen. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht, dass sich dieser Wunsch einmal realisieren würde.

 

Von der hauswirtschaftlichen Ausbildung …

Zunächst machte ich eine hauswirtschaftliche Ausbildung und beendete diese 1992 erfolgreich mit der Meisterprüfung. Ich wollte ein breites Grundwissen über alle Dinge, die mit Hauswirtschaft, das heißt Ernährungslehre, Arbeitsabläufe und Verfahrenstechniken – zu tun haben; und zwar auf einem soliden Fundament.

1993 änderte sich meine Lebenssituation und ich fing damit an, Kuchen auf Bestellung zu backen. Außerdem verkaufte ich während der Spargelsaison selbstgebackenen Kuchen und Torten bei einem Direktvermarkter. Ich setzte mich mehr und mehr mit der Realisierung meines Cafes auseinander.

… bis zur Eröffnung des Cafés

1995/96 absolvierte ich eine Unternehmerschulung und entschloss mich dann, das Cafe in meiner großzügig und luftig geschnittenen Wohndiele, dem ehemaligen Wohnzimmer, sowie der davor liegenden Terrasse mit Garten einzurichten. Ich wollte durch die private Atmosphäre erreichen, dass Gäste sich „daheim fühlen“.

Ihre Elisabeth Selders

Wo sind die Kühe?

…haben sie sich schon mal gefragt, warum unser Café als „Bauernhofcafé“ geführt wird? Auf den ersten Blick ist es nicht sofort ersichtlich, dass es sich bei uns um ein Café mit landwirtschaftlichem Hintergrund handelt …

Unser Landhaus-Café befindet sich auf dem Gelände einer Forstbaumschule. Eine Forstbaumschule ist die „Kinderstube“ des Waldes. Hier werden vom Samen bis zum Setzling die Voraussetzung für systematische Verjüngung sowie für den Erhalt der genetischen Vielfalt des Waldes geschaffen.

Seit nun mehr als 50 Jahren werden in der hiesigen Forstbaumschule Forstgehölze, Landschaftsgehölze und Heckenpflanzen herangezogen. Es werden Nadelgehölze (z.B. Tannen, Fichten, Kiefern) und Laubgehölze (z.B. Ahorn, Eiche, Buche) ausgesät, die je nach Art nach einem oder zwei Jahren verpflanzt werden. Nach weiteren 1-2 Jahren werden die Pflanzen zur Straßen- und Haldenbegrünung genutzt und stehen zum Weiterverkauf an Baumschulen und Gartencenter bereit. Zur Zeit werden auf den umliegenden Feldern etwa 120 Baumarten „aufgeschult“.

Geschichte der Forstwirtschaft

Die Anfänge der Forstwirtschaft finden sich schon in der Zeit der römischen Besiedlung. Die „Capitulare de villis vel curtis imperii“ – die Landgüterverordnung Karls des Großen, sowie der Nutzwert einiger Gehölze für verschiedene Handwerke und die verheerenden Flurschäden des Dreißigjährigen Krieges führten im weiteren Verlauf zu einer landwirtschaftlichen Produktion von Bäumen. Dabei wurden zunächst geringe Stückzahlen auf einem abgegrenzten Stück des Gehöfts herangezogen.

Stadt- und Flurnamen, die im Mittelalter entstanden sind, wie z.B. Sterkrade (vermutlich: starke Rodung) weisen auf die damalige Bedeutung des Waldes und die Verfügbarkeit von Holz hin.

Wie Sie sehen sind Kühe …

nicht zwingend ein Merkmal für die Landwirtschaft.

Zur Landwirtschaft gehören vielseitige interessante Bereiche !